Allgemeine Nutzungsbedingungen für Online-Angebote der visionYOU GmbH (ANB)

1. Allgemeiner Geltungsbereich der ANB

1.1      Diese Allgemeinen Nutzungsbedingungen (ANB) gelten für die Online-Angebote (u. a. Schulungen und Download-Produkte) der visionYOU GmbH mit den Nutzern.

1.2      Die visionYOU GmbH, Studio Five, August-Bebel-Straße 26-53 in
14482 Potsdam ermöglicht gemeinsam mit Partnern, u. a. der datarea GmbH, Meißner Str. 103 in 01445 Radebeul (gemeinsam als Anbieter bezeichnet) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Lehrkräften zu den wichtigsten Grundlagen zu Themen der digitalen Bildung zu schulen und Bildungsmaterialien zu erwerben.

1.3      Die ANB sind wesentlicher Bestandteil der Zurverfügungstellung der Nutzung. Die jeweils gültige Fassung ist im Internet unter der Internetadresse https://bildungsfreaks.de/pages/anb einsehbar. Der Nutzer hat dabei auch die Möglichkeit, die ANB auszudrucken oder zu speichern.

2. Leistungsinanspruchnahme / Abgrenzungen

2.1      Der Nutzer erhält vom Anbieter den Zugang zu der Onlineschulung bzw. zu den interaktiven Programmen sowie Download-Produkten. Es steht ihm frei, dass den ihm zugeteilte Zugangsrecht zeitlich flexibel zu nutzen und die Schulung für die Dauer des vereinbarten Nutzungszeitraums (auch mehrfach) zu absolvieren. Sofern gewünscht, kann der Abschluss der verschiedenen Lerneinheiten (Module) mit einem gesonderten Zertifikat bestätigt werden.

2.2      Die Dienstleistungen werden grundsätzlich als Software-as-a-Service (SaaS) im Lernmanagementsystem unter bildungsfreaks.de der visionYOU erbracht. Eine Herausgabe der Schulungsdatei ist nicht möglich.

2.3      Die konkreten Nutzungsdaten des Nutzers werden bei dem Anbieter gespeichert und ausschließlich im Rahmen der vorgegeben Zweckbestimmung verarbeitet. Der Nutzer kann unter learning@visionyou.de mit dem Service des Anbieters in Verbindung treten.

2.4       Sind zur Herstellung der Leistungsbereitschaft / Gebrauchstauglichkeit der von dem Anbieter geschuldeten Leistung Mitwirkungshandlungen des Nutzers erforderlich (beispielhaft die Aufrechterhaltung und Kompatibilität von IT-Hardware um den Zugriff auf die Webseite zu ermöglichen), so werden diese Leistungen von dem Anbieter nicht geschuldet.

2.5      Der Anbieter weist den Nutzer ausdrücklich darauf hin, dass der Datenschutz für Datenübertragungen in „offenen Netzen“, wie dem Internet, nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht umfassend gewährleistet werden kann. Der Nutzer weiß, dass der Anbieter Verkehrs- und Bestandsdaten des Nutzers aus technischer Sicht jederzeit einsehen kann. Auch Dritte sind unter Umständen technisch in der Lage, unbefugt in die Netzsicherheit einzugreifen und den Datenverkehr einzusehen. Für die Sicherheit und die Sicherung der gespeicherten Daten ist der Nutzer verantwortlich.

2.6      Der Anbieter kann den Zugang zu den Leistungen (insbesondere den Zugriff auf die Webseite) vorübergehend einstellen oder beschränken, sofern die Sicherheit des Netzbetriebes, die Aufrechterhaltung der Netzintegrität, insbesondere die Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Interoperabilität der Leistungen und/oder datenschutzrechtliche Anforderungen dies erfordern.

2.7       Unvorhersehbare, unvermeidbare und außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegende und nicht zu vertretende Ereignisse wie höhere Gewalt entbinden diesen für deren Dauer von der Pflicht zur Leistung. Vereinbarte Leistungsfristen verlängern sich um die Dauer der Störung; vom Eintritt der Störung wird der Nutzer in angemessener Weise unterrichtet.

3. Allgemeine Pflichten des Nutzers

3.1       Der Nutzer verpflichtet sich, vom Anbieter zum Zwecke des Zugangs zu deren Leistungen ggf. erhaltene Passwörter bzw. Zugangsschlüssel streng geheim zu halten, den Anbieter unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten Dritten das Passwort bzw. der Zugangsschlüssel bekannt ist sowie unverzüglich zu ändern oder durch den Anbieter ändern zu lassen, wenn er Anlass zu der Vermutung hat, dass unberechtigte Dritte hiervon Kenntnis erlangt haben.

Sollten infolge des Verschuldens des Nutzers Dritte durch Missbrauch der Zugangsdaten Leistungen des Anbieters nutzen, haftet der Nutzer unter anderem für die Vergütung als auch daraus erwachsende Schadensersatzansprüche.

Durch die von ihm im Zusammenhang mit der Leistungserbringung durch den Anbieter veranlassten Maßnahmen darf der Nutzer nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter (z.B. Marken, Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte usw.) verstoßen.

3.3       Es obliegt dem Nutzer, adäquate Datensicherungen durchzuführen und die Leistungsumgebung bzw. IT-Systeme ordnungsgemäß zu pflegen und zu warten, soweit dies nicht Bestandteil der vom Anbieter zu erbringenden vertragsgegenständlichen Leistungen ist.

3.4       Die Leistungen des Anbieters entbinden den Nutzer nicht von seiner Pflicht, die üblichen und anerkannten Sicherheitsstandards einzuhalten, wie z. B. die Verwendung von regelmäßig aktualisierten Anti-Viren-Programmen, eine Plausibilitätsprüfung bei eingehenden Daten, die Datensicherung (sowie die regelmäßige Änderung von Passwörtern und eine übliche Zugangs- und Zugriffskontrolle.

 

4. Nutzungsrechte- und Nutzungsumfang

4.1       Der Anbieter ist der alleinige und ausschließliche Rechtsinha­ber an sämtlichen geistigen und gewerblichen Schutz­rechten an den Leistungen und der Dokumentation, ein­schließlich der Rechtsinhaberschaft an sämtlichen dazuge­hörigen Geschäftsgeheimnissen und Urheberrechten,

4.2       Dem Nutzer werden  

  • nicht ausschließliche,
  • auf die Durchführung der Onlineschulung für die Dauer des vereinbarten Leistungszeitraums beschränkte,
  • nicht übertragbare sowie nicht unterlizenzierbare

            Rechte eingeräumt, die Leistungen

  • zu nutzen, das heißt, sie ablaufen zu lassen und zu diesem Zweck zu speichern.

4.2.1    Der Nutzer darf die Leistungen nicht kopieren, modifizieren oder davon abgeleitete Werke schaffen, ausgenommen (i) soweit ihm dies aus­drücklich vom Anbieter gestattet wurde oder (ii) soweit dies erforderlich ist, um die Leistungen bestimmungsgemäß zu nutzen.

4.2.2    Es ist dem Nutzer nicht gestattet, die Leistungen des Anbieters als eigenständige Leistungen gegenüber Dritten zu erbringen. Es ist im Weiteren nicht erlaubt, (i) Unterlizenzen an den Leistungen zu erteilen (insbesondere die Übertragung oder Weitereinräumung einer personenbezogenen Lizenz in einer Weise, dass mehrere Nutzer die Lizenz unter Überschreitung der Anzahl der gewährten Lizenzen gemeinsam nutzen, (ii) sie  zu gewerblichen Zwecken an Dritte zu vermieten oder zu verleasen oder (iii) die Rechte zur Nutzung der Leistungen (insbesondere das Recht zur Vervielfältigung) ohne vorherige schriftliche Zustim­mung des Anbieters, die nicht entgegen den Grundsätzen von Treu und Glauben verweigert werden darf, direkt oder indirekt an andere natürliche oder juristische Personen ab­zutreten oder auf andere Weise zu übertragen; soweit dies nicht ausdrücklich geregelt ist (iv) die Leistungen zum Benchmarking, Erfassen oder zur Veröffentlichung von Daten oder Analysen im Zusammenhang mit der Leistung zu benutzen oder ein Produkt zu entwickeln, das leistungsgegenständlichen Inhalten konkurriert;

4.2.3    Der Nutzer darf die Leistungen bzw. Leistungsteile (insbesondere die vorhandenen Dateien bzw. Daten) nicht zurückübersetzen [reverse engineering oder disassembling], dekompilieren oder auf andere Weise versu­chen, eigenständige Leistungen daraus abzuleiten.

4.3       In sämtlichen Kopien der Leistungen, die er in Einhaltung der hier geregelten Beschränkungen anfertigt, und in allen Bearbeitungen derselben hat der Nutzer die Hinweise auf Urheberrechte, Marken oder sonstige geschützte Rechte der Anbieter wiederzugeben und mit aufzunehmen.

 

5. Schlussbestimmungen

5.1      Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des internationalen Privatrechts (insbesondere des UN-Kaufrechtes – United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods, CISG bzw. Kollisionsrechtes, IPR).

5.2      Die Nichtigkeit, Undurchsetzbarkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen der Bedingungen, auch sofern diese später aufgenommen oder in einem Nachtrag geregelt werden, berührt die Gültigkeit der übrigen Bedingungen nicht. Anstelle der unwirksamen, nichtigen oder undurchsetzbaren Bedingung gilt eine Bedingung als vereinbart, die, soweit rechtlich möglich, dem am nächsten kommt, was nach dem Sinn und Zweck der unwirksamen, nichtigen oder undurchsetzbaren Bedingungen wirtschaftlich gewollt ist. Gleiches gilt für unbeabsichtigte Regelungslücken; in  einem solchem Fall gilt eine Bedingungen als vereinbart, die dem am nächsten kommt, was nach dem Sinn und Zweck des vorliegenden Vertrages geregelt worden wäre, wenn die Parteien von der Regelungslücke gewusst hätten; oder sollte eine Bedingung hinsichtlich einer Zeitspanne oder eines festgelegten Verhaltens unwirksam sein.